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Nicht nur Feuerwehr, Grünflächenamt und THW sind im Dauereinsatz, um die Sturmschäden, die durch "Ela" in der Nacht zum Ende des Pfingstmontag im Ruhrgebiet angerichtet wurden, zu beseitigen.

Der ESV-Kupferdreh war noch auf der Rückfahrt vom "Pfingstspaß in Zeewolde", als uns auf der Rückreise schon ein Notruf aus Essen erreichte. Durch den schweren Sturm waren viele Bäume in Essen umgekippt und der Naturschutzverein Krayer Volksgarten bat um Unterstützung mit Booten, Personen und weiterem Material für Aktionen in den nächsten Tagen.

Die Rückfahrt aus den Niederlanden, wo wir während des Sturmes im Ruhrgebiet gemütlich bei bestem Wetter am Lagerfeuer gesessen hatten, nach Essen wurde schon ab dem Rande des Ruhrgebietes ein Problem. Die Autobahnen A 40 und A 42 waren gesperrt, Der Bahnverkehr und der Personennahverkehr waren eingestellt. In den Straßen war Verkehrschaos. Bäume waren überall auf den Straßen, Oberleitungen und Ampelanlagen heruntergerissen. Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr versuchten durch die Verkehrsstaus zu kommen.

Aber nicht nur die Straßen waren schwer gezeichnet, auch die Parkanlagen und Wälder.

Den Krayer Volksgarten hatte es heftig erwischt und viele schöne alte Bäume sind erheblich beschädigt worden. Viele Wege waren durch Äste oder umgekippte Bäum versperrt und in den Kronen hingen noch viele abgerissene Äste.

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Auch in den Teichen, die in zweijähriger Arbeit saniert und von Zersetzungsschlamm befreit worden waren, drohte eine Umweltkatastrophe durch die stark sauerstoffzehrende Zersetzung der Blätter und Äste der vielen in die Teiche gefallenen Baumkronen.

In einer ersten ganztägigen Aktion am Donnerstag wurden mit vereinten Kräften die in den großen Teich hineingefallenen Baumkronen herausgezogen. Hier arbeiteten MAN-Truck und Radlader als Zugmaschinen zusammen mit Kanuten in Booten oder mit Personen in Kanubekleidung als Schwimmer, die Bergegurte an den Stämmen im Wasser anbrachten.

Auch wurden kleiner Äste direkt in den Booten abtransportiert. An Land wurden sie dann mit Motorsägen oder in Handarbeit zerlegt und aus der Uferzone geschafft.

Auch konnten nebenbei an einigen Stellen die Parkwege schon frei geschnitten werden.

Eine weitere durch den Naturschutzverein Krayer Volksgarten (NVV) vorbereitete große Aktion erfolgte dann am Samstag, zu der über 50 Helfer und viel Material bereitstanden, auch der ESV-K beteiligte sich wieder. Hier wurden nicht nur die restlichen Baumkronen und Äste aus den Teichen geholt, auch viele in den Bäumen hängende Äste wurden heruntergeholt, Wege wieder frei geschnitten und etliche Äste durch einen Anhängerhäcksler zerkleinert. In der Mitte des Volksgartens wurde vom NVV ein Verpflegungszelt für die Helfer eingerichtet und die Fa. "Fass & Flasche" spendete für die schweißtreibende Arbeit dringend benötigte Getränke.

Dazu gab es an verschiedenen Tagen kleinere Aktionen von kleineren Gruppen und im weiteren Verlauf auch Einsätze von Firmen im Auftrag der Stadt Essen.

Für Grün und Gruga bleibt aber noch sehr viel Arbeit, bis der Park wieder gefahrlos betreten werden kann. Danach werden wohl auch die Aufforstungsarbeiten und Reparaturen an Spielgeräten, Zäunen und anderem erfolgen.

Es waren auf jeden Fall zwei besondere Kanutage.